Zwei Hole Cards, fünf Gemeinschaftskarten
Jeder Spieler erhält zwei verdeckte Karten. Der Flop bringt drei Gemeinschaftskarten, Turn und River jeweils eine weitere. Es gibt eine Setzrunde vor dem Flop und nach jeder neuen Boardstufe.
Beim Showdown zählt die beste Fünf-Karten-Kombination aus den sieben verfügbaren Karten. Beide Hole Cards zu verwenden ist nicht Pflicht. Manchmal besteht deine beste Hand vollständig aus dem Board.
Welche Aktion ist wann möglich?
Checken heißt, ohne Einsatz weiterzugeben. Das geht nur, wenn du keine Bet vor dir hast. Callen gleicht den erforderlichen Einsatz aus, Raisen erhöht ihn und Folden gibt den Anspruch auf den Pot auf.
Wenn du einer Bet von 10 € gegenüberstehst, kannst du nicht einfach checken. In einem noch nicht angespielten Pot hast du andere Möglichkeiten. Lerne zuerst die erlaubten Aktionen, danach ihre strategischen Gründe.
Handrangfolge und Kicker
Zuerst entscheidet der Handtyp: Ein Flush schlägt eine Straße, eine Straße einen Drilling. Innerhalb des gleichen Typs zählen die Kartenwerte. Bei einem Paar folgen nach dem Paar die übrigen Karten in absteigender Reihenfolge.
Auf A-9-7-4-2 ohne Flush schlägt A-K die Hand A-Q: Beide haben ein Asspaar, aber der König ist der höhere Kicker. Farben dienen nicht als Entscheidungshilfe bei Gleichstand. Identische beste Hände teilen den Pot.
Position früh mitdenken
Der Dealerbutton bestimmt die Reihenfolge mit. Wer später handelt, sieht mehr gegnerische Aktionen, bevor er selbst entscheidet. Dieser Informationsvorsprung verändert den Wert vieler Starthände.
Beschreibe eine Hand in dieser Reihenfolge: Position, Karten, bisherige Action, anstehende Entscheidung. Damit schaffst du eine nützliche Routine, statt für jede Kartenkombination eine feste Antwort auswendig zu lernen.

